Wissenswertes

Seehöhe:

565 m ü.A. (über Adria)

Fläche:

40,48 km²

Einwohner:

3833 Hauptwohnsitze (per 13.4.2010),

283 Nebenwohnsitze (per 13.4.2010)

Gemeinderat:

25 Mitglieder (16 ÖVP, 5 SPÖ, 4 FPÖ)

Ortschaften:

Aich, Almesberg, Berbersdorf, Gerbersdorf, Grasbach, Greifenberg, Hadersdorf, Heinberg, Hirschstein, Kelzendorf, Klamleiten, Kottingersdorf, Lindach, Loitzendorf, Luegstetten, Matzelsdorf, Oberndorf, Oberweitersdorf, Pröselsdorf, Riedegg, Rinzendorf, Schlammersdorf, Spattendorf, Steinbach, Veitsdorf, Weikersdorf, Zeurz;

Straßenverzeichnis:

Baunschmiedweg, Botensteig, Bürstenbachweg, Feldweg, Hammerleitenweg, Hauptstraße, Höhenweg, Kalchgruberstraße, Kapellenweg, Kirchenplatz, Kirchenweg, Klambauerberg, Narzwiese, Raiffeisenweg, Schulfeld, Schwemmweg, Seewiese, Steinweg, Südweg, Waldweg, Starhembergstraße, Wintersdorfer Straße, Wohnfeld, Zeurzerweg;

Trinkwasser:

Fernwasserversorgung Mühlviertel

Wissenswertes über die Gemeinde Alberndorf:

Die unter Kaiser Josef II. 1784 geschaffenen Katastralgemeinden Steinbach, Pröselsdorf und Oberndorf vereinigten sich 1850 zur politischen Gemeinde Alberndorf. Dass man Alberndorf zum Namensträger der Gemeinde und die Ortschaft Alberndorf zum Sitz der Gemeindeverwaltung und der örtlichen Ämter und Behörden bestimmte, hat seinen Grund darin, dass zur Zeit der Gemeindegründung hier bereits Kirche, Pfarramt und Schule standen. Der Name Alberndorf ist abgeleitet von der "Alber", einer Weißpappelart, der Beiname "in der Riedmark" verweist auf die Zugehörigkeit zur einstigen Riedmark, die sich vom Haselgraben bis zum Sarmingbach, vom Moldauknie und der Maltsch bis zur Donau erstreckte. Auf die Namensdeutung bezieht sich auch das Gemeindewappen mit dem Ast und den beiden Pappelblättern, die Gemeindefarben Grün-Gold-Rot symbolisieren den landwirtschaftlichen Charakter der Gemeinde und zwar im Grün die Landschaft, im Rot die Ziegeldächer, im Gold die reifen Ähren auf den Feldern.

Der Ort Alberndorf liegt auf 570 m Seehöhe. Die höchsten Erhebungen befinden sich im nördlichen Gemeindebereich und erreichen in der „Schwarzau“ und am „Zeurzer Berg“ 760 Meter. Die tiefsten Lagen im Taleinschnitt der Großen Gusen finden sich auf 360 Meter Seehöhe im Ortschaftsbereich Riedegg.

Nur 20 km nördlich von Linz gelegen und abseits der Hauptdurchzugsstraßen, bietet das Gebiet von Alberndorf eine saubere Natur und ein abwechslungsreiches Panorama. Eine Wohngemeinde in gepflegter Kulturlandschaft im Naherholungsgebiet der Landeshauptstadt Linz, in mit einer sanften Hügellandschaft, als Grenzgemeinde zum Bezirk Freistadt, im östlichen Bereich des Bezirkes Urfahr-Umgebung gelegen. Sie grenzt im Süden an die Gemeinden Gallneukirchen und Engerwitzdorf, im Westen an die Gemeinden Altenberg und Hellmonsödt, im Norden an Haibach und Ottenschlag und im Osten an Neumarkt im Mühlkreis und Unterweitersdorf.

Die Struktur ist von landwirtschaftlichen Klein- und Mittelbetrieben geprägt, wobei die Nebenerwerbsbetriebe überwiegen. Gewerbebetriebe gibt es in der Gemeinde nur wenige. Das Fehlen entsprechender Arbeitsplätze hat daher einen starken Pendlerverkehr in die Landeshauptstadt Linz zur Folge. Alberndorf hat ein hervorragend ausgebautes Straßen-, Wanderwege- und Radwegenetz, eine gut geführte Gastronomie sowie ein breit gefächertes Kulturangebot.

Besonders sehenswert sind die spätgotische Madonna in der Pfarrkirche Alberndorf, sowie das Schloss Riedegg, das seit 1936 im Besitz der Mariannhiller Missionare ist, mit der Burgruine, der Reiterstiege und dem Afrikamuseum.